Die Geschichte des Minigolfes
Wie bekannt ist Golf eine weit verbreitete Sportart auf der Welt. Generell benötigt man dafür sehr weite und passende Parcours. Insofern ist es nicht möglich, dass dieser Sport von Menschen aller Altersgruppen und in allen Umgebungen betrieben werden kann. Deswegen ist Minigolf als ein Erfordernis aufgetreten. Wenn wir einmal die Geschichte des Minigolfes betrachten, sehen wir, dass er am Anfang des 20. Jahrhunderts als Miniatur des Golfs verstanden wurde. Damals hieß dieser Sport „Gartengolf“ und wurde auf echtem Gras mit Schlägern mit metallenem Kopf gespielt. Zwischen 1920 und 1930 wurden Schienen entwickelt, damit die Bälle innerhalb von gewissen Grenzen blieben. Das Spielfeld wurde mit Baumwollsamen belegt, um eine glatte Oberfläche zu erhalten. Während der 30’er Jahre wurden nur in New York mehr als 150 Spielfelder angelegt. Diese Anzahl stieg zusammen mit den Plätzen in anderen Ländern auf mehr als 30.000. Ende des Jahres 1930 wurde das erste nationale offene Tom Tumb Minigolfturnier veranstaltet, an dem 48 Länder in Form einer Qualifizierungsgruppe teilnahmen. Ein Preis von 10.000 $ wurde gesetzt und mehr als 200 Spieler ließen sich eintragen.
Die Menschen betraten die Spielfelder mit ihren Straßenschuhen, weswegen das mit Baumwollsamen bedeckte Spielfeld beschädigt wurde. Deswegen suchten die Besitzer des Feldes nach anderen Baustoffen, die glatt, widerstandsfähig und leicht zu montieren waren. Sie versuchten nahezu alle Materialien. Eine Verlegung von Teppichen war schwierig und teuer. Zuletzt fand man eine Kombination von Ziegenhaaren und vulkanisiertem Kautschuk. Diese war widerstandsfähig und billig, so wurde die Bedeckung mit Ziegenhaaren während der 40’er und 50’er Jahre sehr populär.
In den 60’er Jahren fing man an, einen synthetischen Bodenbelag in den Fußballstadien zu benutzen. Somit wurden auch Minigolfplätze mit synthetischen Bodenbelägen bedeckt. Mitte der 80’er Jahre wurde dieser Belag sehr populär. Diese Plätze wurden an solchen Ortschaften angelegt, wo die Touristen in vieler Zahl anzutreffen waren und wo es Vergnügungszentren gab. Somit verbreitete und entwickelte sich diese Sportart. Mitte der 90’er Jahre wurden die Minigolfplätze Michael Jordan und PGA Pros, Jack Nicholas, H. Erwin und sonstige Zentren für das Erlernen von Golf, sowie Golf Akademien und Golfkurse eröffnet. In Deutschland gibt es 5000 Plätze und 15 Millionen Minigolfspieler. Dieser Sport wird als die 9. populärste Sportart angesehen.
Minigolf ist heutzutage in den europäischen Ländern, in Amerika (meistenteils in den USA und in Kanada), in bis hin zum fernen Osten sehr beliebe. In Europa wurden in 24 verschiedenen Ländern Föderationen für den Minigolf gegründet. Jedes Jahr werden in 32 Ländern 8 verschiedene internationale Turniere abgehalten, welche alle der Weltminigolfföderation (WMF) unterstehen. In diesen Ländern werden jedes Jahr mehr als 1000 Spiele abgehalten.
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